Mellrichstadt - Gustav-Adolf-Kirche
Bahnhofweg 22
Öffnungszeiten
Sonntag-Samstag 9.00 Uhr - 19.00 Uhr
Zur Kirche
Die Gustav-Adolf-Kirche in Mellrichstadt
Die Gustav-Adolf-Kirche wurde im Jahre 1933 erbaut. Ganz im Gefühl dieser Zeit wurde sie, auch wegen der nur begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, schlicht und ohne verzierendes Beiwerk gestaltet. Den Eintretenden konfrontierte die Kirche mit einer deutlich spürbaren Disziplinierung und mit dem fast übermächtigen einfachen Kreuz ohne Corpus, das an der Chorwand angebracht war. Neben dem Karfreitagsgeschehen blieb für den festlichen und freudig gefeierten Gottesdienst nur wenig Raum. Nachdem erhebliche Bauschäden aufgetreten waren entschloss sich die Kirchengemeinde nach der Jahrtausendwende die Kirche zu sanieren, renovieren und in großen Teilen neu zu gestalten. An der Chorwand wurde das als zu mächtig empfundene Kreuz abgenommen und durch ein leuchtend strahlendes Buntglasfenster ersetzt. Nunmehr erlangt der vormals dunkle Chorraum helles und freundliches Licht, das den Ostermorgen nachempfindet. Die Arbeiten fanden im März 2002 ihren Abschluß und am Palmsonntag dieses Jahres fand die festliche Wiedereinweihung der Gustav-Adolf-Kirche statt.
Im Zuge der Renovierung wurden der Altar, Taufstein, Ambo, Vortragekreuz, Boden, Bänke, Heizung, Beleuchtungsanlage, Stromanlage, Orgel, Außenfassade und Innnenanstrich erneuert, bzw neu gestaltet oder saniert. Das völlig neue Raumkonzept, den neuen Altar, Taufstein, Ambo, die neue Farbgebung und die zwei neuen Farbfenster im Chorraum gestalteten die aus der Schweiz stammenden Künstler Kurt Sigrist und Godi Hirschi. Sie hatten den ausgelobten Wettbewerb zur künstlerischen Neugestaltung der Kirche gewonnen.
Der Altar steht nunmehr auf der zur Gemeinde hingezogenen "Insel" des verschiedenen Handelns der Kirche. Wortverkündigung und die Sakramente der Eucharistie und Taufe finden für alle gut sichtbar
gleichberechtigt nebeneinander statt. Um den Altar aus rotem Mainsandstein versammelt sich die Gemeinde zum Empfang der eucharistischen Gaben, um den schwarzen Taufstein aus Basaltlava die Taufgemeinde. Der/die Liturg/in steht mit Angesicht zur Gemeinde hinter dem Altar und ist auch am Ambo als von der Gemeinde beauftragtes Glied für gottesdienstliche Vollzüge ganz sichtbar. Alle verwendeten Materialien stammen aus der näheren Umgebung. Die neuen und bequemen Bänke wurden selbstentworfen und aus deutschem Ahorn gefertigt. Die sehr gelungene Farbgebung, auch die beiden neuen Fenster im Chor gestaltete Godi Hirschi, das Raumkonzept mit den bildhauerischen Komponenten stammt von Kurt Sigrist. Gerade die liturgischen Orte wurden allesamt von ortsansässigen Firmen (Fa.Reich: Altar, Fa. Weihrauch: Chorfenster) gespendet.
Es enstand ein völlig neuer, lichtdurchdrungener freundlicher Raum, der das österliche Licht der Auferstehung über allen und allem erstrahlen läßt. Wir feiern sehr gerne auch Abendgottesdienste, denn hier kann auf besondere Weise das sehr beeindruckende Beleuchtungssystem eingesetzt werden. In verschiedenen Lichtszenen kann der Raum ganz unterschiedlich beleuchtet werden. Die angestrahlten reflektierenden Flächen können mit über 70 voll dimmbaren Halogenleuchten ganz unterschiedlich beleuchtet werden. Hier wurde moderne Lichttechnik für die Inszenierung des Gottesdienstes und der Verkündigung der Guten Nachricht eingesetzt.
Sonstiges
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit Opferlichter zu entzünden.
Kontakt
Pfr. Andreas Werner
Bahnhofweg 22
97638 Mellrichstadt
Tel.: 09776/6672
Fax.: 09776/6642
e-mail: evinmet@gmx.de
