Friesenhausen - St. Georg
Dalbergstr. 3
Öffnungszeiten
Derzeit ist die Kirche wegen renovierungsarbeiten geschlossen!
Zur Kirche
1. Geschichte:
1404 wurde erstmals eine Kirche (aus Holz) in Friesenhausen erwähnt. Erbauer der 2. Kirche waren die Zollner von Rottenstein (Bauzeit 1510-1521), deren Wappen im Schlussstein d. Chores zu sehen ist. Dort ist auch das Wappen der Truchsesse.
Es kann als ziemlich sicher angesehen werden, dass im Jahre 1546 in den Dörfern Friesenhausen, Aidhausen und Nassach die Reformation von der Obrigkeit her bestätigt, bzw. eingeführt worden ist. Es ist das Todesjahr Martin Luthers. Wohl um seinem Erbe treu zu sein, setzten wahrscheinlich die Marschalle von Ostheim und vielleicht die Herren von Henneberg nun rechtlich die Reformation an seinen Untertanen in Friesenhausen durch. 1615 wird zum 1. Mal ein evangelischer Pfarrer mit dem Namen genannt: Johann Sartorius. 1624 war ganz Friesenhausen evangelisch. Der jetzige Pfarrer Volker Klemm ist der 51. Pfarrer von Friesenhausen.
2. Ausstattung:
1857 wurde dann ein neuer Altar für den alten Flügelaltar angeschafft. Der Flügelaltar wurde verkauft und dafür wurde 1862 der Turm der Friesenhäuser Kirche von 12 auf 35 Meter erhöht. Damit war er höher als die katholische Kirche.
1722 wurde wohl erstmals eine Orgel angeschafft. 1797 kam eine neue Orgel. Die Orgel steht seit diesem Zeitpunkt da, wo früher der Herrschaftsstand war. Eine 3. Orgel wurde 1898 eingesetzt. Es ist eine Steinmeyer-Orgel, die heute noch original erhalten ist.
Im Jahre 1801 gab es noch eine Stiege außen an der Kirche hinauf zu den Emporen. Im Jahre 1820 wurde diese Stiege wohl abgeschafft, und die Treppen innen in der Kirche angelegt. Ende des 19.Jh. wurden Buntglasrosetten an der Eingangsfront eingebaut.
3. Besonderheiten
Im Jahre 1832 wurde die Kirchweih Friesenhausen vom Sonntag nach Laurentii (10. August) auf den Sonntag nach Michaelis verlegt (29. September). Weil später auf diesen Sonntag das allgemeine Erntedankfest gelegt wurde, beging man in Friesenhausen die Kirchweih am Montag danach.
Gottesdienst ist Sonntags um 10.00 Uhr.
Die vier wertvollen Epitaphien in der Kirche zu Friesenhausen verweisen auf:
v Anna Margareta Truchseß von Wetzhausen, 1. Gemahlin des Christoph von Ostheim, gestorben 1551.
v Truchseß Christoph von Wetzhausen, gestorben 1568.
v Fräulein Cordula von Ostheim, gestorben 1573.
v Frl. Ursula Anna von Ostheim, gestorben 1573.
v Frau Dorothea Truchseß von Wetzhausen, geborene Maßbach, gestorben 1598.
v Heinrich Ulrich von Ostheim, gestorben 1625.
Kontakt
Evang.-Luth. Pfarramt Friesenhausen
Pfr. z.A. Volker Klemm
Rathausgasse 1
97491 Aidhausen
Tel. 09523/517-1
Fax: 09523/517-2
e-mail: ev.pfarramt.friesenhausen@gmx.de
